Wanderung "Panoramawege bei Springe" am 08.04.2018

Lesen Sie den interessanten Bericht über diese schöne Wanderung.
Bericht als pdf.Datei zum download

 

Entlang der Oder und Sieber durch das südwestliche Harzvorland
am 11.3.2018


Endlich ein milder Frühlingstag, das gute Wetter hat 24 Wanderfreunde angelockt. Wir fahren vom Hannover mit der Bahn über Nordheim nach
Wulften. Dort können wir gleich auf den Uferweg an der Oder einbiegen
und wandern einen wunderschönen baumbestandenen Naturpfad mit Ausblicken auf den plätschernden Fluss entlang. Abgesehen von wenigen schlammigen Stellen laufen wir entspannt durch die Uferlandschaft – nach
den eisigen Temperaturen der letzten Wochen genießen wir die Wärme besonders.
Zur Frühstücksrast sitzen wir vorm Anglerheim am Oderteich in Hattorf.
Die Samtgemeinde Hattorf ist das flächenmäßig größte Dorf in Niedersachsen (5000 Einw.). Hier mündet die Sieber in die Oder. Wir wandern weiter auf Naturpfaden an der Sieber entlang. Nach der Mittagsrast in Elbingerode gelangen wir auf den Karstwanderweg, der durch die Karstlandschaft des Südharzer Zechsteingürtels führt, in dem es zu Versickerungen (Schwinden) kommt. Hier versickert ca. 2/3 des Wassers der Sieber im Untergrund.

Durch ein Waldstück steigen wir ca. 180 m zum Nüllberg auf, von dem
aus wir schon Schloss Herzberg aufragen sehen und einen schönen Blick
auf die Stadt und das Harzbergland haben. Vom Schlossberg aus geht es hinunter zur Altstadt und ins Café. 
Da der Wanderführer schon vor Beginn der Tour angeboten hatte,  die Wanderung von 20 km auf 27 km zu verlängern, haben vier Wanderer
Lust, mit ihm die "Bonus-Meilen" zu laufen. Die anderen fahren nach der
Einkehr gleich vom Bahnhof Herzberg über Northeim nach Hannover zurück.
Die sportlichen Fünf wandern auf den Katzenstein und den Papenberg.
Sie kommen in der Abendsonne in den Genuss schöner Ausblicke auf
Gleichen, Kyffhäuser, ins Eichsfeld und bis nach Göttingen.

Eine wunderschöne Tour, herzlichen Dank an den
Wanderführer Hendrik Heuer.

Bericht von Marianne Zarembski


Wanderung Im südlichen Deister am 4.11.2017

Unser Mitglied Wolfgang Erdtmann war dabei und hat Worte
der Begeisterung gefunden.

Hier lesen Sie seinen ausführlichen Bericht mit sehr schönen Fotos:
pdf.Datei zum download.

Auf dem Herrmannshof...

Felsen, Höhlenwohnungen und Klippen in den Spiegelbergen

Eine Wanderung am 04.11.2017 im östlichen Teil des Harzvorlandes
von Langenstein nach Spiegelberge (Halberstadt)

Lesen Sie den interessanten Bericht des Wanderführers Hendrik Heuer
hier: pdf.Datei zum download

Gläserner Mönch

Wanderung rundum Blankenburg am 23.09.2017

Lesen Sie hier einen Bericht unseres Wanderfreundes Peter Kopp.
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Wanderung im und über dem Ilsetal

Endlich wieder schönes Wanderwetter – so macht sich eine gut gelaunte Wandergruppe auf den Weg in den Harz. Nach nur eineinhalbstündiger
Fahrt ist Ilsenburg erreicht und jeder ist sofort eingenommen von dem schmucken Ort mit seinen schönen Fachwerkhäusern und einem
Dorfteich. Der Weg führt entlang der noch sehr „zahmen“ Ilse, vorbei
am Schloss Ilsenburg zum eigentlichen Ausgangspunkt unserer
Wanderung. Wir wollen auf den Spuren Heinrich Heines den nach ihm benannten Weg wandern. Unser Wanderführer stimmt uns mit einigen
Worten auf das Thema des Tages „Wasser und Felsen“ ein.

Zügig folgen wir dem Lauf der Ilse und tauchen in diese interessante Flusslandschaft ein. Durch die Regengüsse der vergangenen Tage führt
die Ilse viel Wasser und fließt tatsächlich immer wilder und teilweise in
kleinen Wasserfällen über die Felsen. Wir sind begeistert von der wunderschönen Natur und folgen dem ansteigenden, felsigen Weg,
der nicht ganz mühelos zu bewältigen ist.

Unser Wanderführer nutzt eine Pause, um etwas aus der "Harzreise"
von Heinrich Heine zu zitieren und wir verstehen sofort warum der
Romantiker von der schönen Ilse so inspiriert war. Weiter bergan verändert sich die Landschaft und es wird freier. Bald fällt unser Blick auf den Ferdinandfelsen, ein Monolith von beeindruckender Größe und auf eine weitere Granitformation, der Wolfstein. Leuchtendes Pink vom Fingerhut begleitet uns auf dem Weg zum Ilsestein. Dort genießen wir schöne Ausblicke auf Ilsenburg und den Brocken, der allerdings nur etwas verhangen zu sehen war. Über den Bremer Weg geht es bergab sehr schnell zurück nach Ilsenburg.

Einhellige Meinung: Das war eine wunderschöne Wanderung!

Tag des Wanderns am 14.05.2017
Durch das Naturschutzgebiet Barnbruch zum Tankumsee

Zur Einstimmung auf diesen Tag hat Wanderführer Gerhard Bautz
eine Beschreibung der Wanderstrecke mit schönen Fotos vorab erstellt
Hier finden Sie seinen Bericht als pdf.Datei zum download

Auftakt der Wanderungen auf dem Europäischen Fernwanderweg 11
Wanderung von Blankenburg nach Wernigerode am 15.4.2017
Ein Wanderbericht von H.-J. Schröer als pdf.Datei zum download

Nordic-Walking-Gruppe trifft „Blaues Wunder“

Regelmäßig mittwochs trifft sich die Nordic-Walking-Gruppe zu einer
Runde von 10-12 km unter kompetenter Führung durch Klaus Neiseke. 
Auf verschlungenen Wegen geht es entweder durch die Eilenriede oder
die Leinemasch, zu den Ricklinger oder Döhrener Teichen. 

Am letzten Mittwoch im März führte die Strecke am Südufer des Maschsees vorbei und weiter entlang der Ihme in Richtung Linden -
dieses Mal unter Leitung von Günter Segelken, der freundlicherweise
den kranken Klaus Neiseke vertrat. 

Es gab schon viele blühende Bäume und frisches Grün zu sehen und
im Van-Ahlten-Garten leuchtete das Gelb der Narzissen.
Nun aber zum eigentlichen Ziel: die Scilla-Blüten am Lindener Berg. 
Eine blauer Bütenteppich empfing uns und die Freude darüber war
sehr groß. Der Frühling hat es in diesem Jahr offensichtlich besonders
gut gemeint und alle Flächen üppig mit Scilla bedeckt.

Beflügelt von der Freude über das „Blaue Wunder“  ging es schnellen
Schrittes noch zu einer Einkehr ins Café K.

Märzenbecher im Süntel

Kein Frühlingswetter - aber trotz Schlechtwetter-Prognose machte
sich eine stattliche Anzahl von Wanderern auf die Suche nach den Märzenbechern. Am Ausgangspunkt der Wanderung In Hessisch Oldendorf angekommen, mussten wir uns zunächst mit Mütze, Regencape und Schirm ausstaffieren. Im Regen ging es zügigen Schrittes auf schönen
Waldwegen bis zur Baxmannbaude. Nun sahen wir auch die ersten größeren Flecken mit Märzenbechern unter den nebelverhangenen Buchen. An einigen Stellen entdeckten wir sogar schon Schlüsselblumen,
und der Seidelbast zeigte einen Hauch von violetten Blüten.

Dann galt es, den anstrengenden Anstieg – teilweise über Treppenstufen – zum Hohenstein zu bewältigen. Die grandiosen Kalksteinfelsen erheben sich hoch über dem Tal – allerdings versagte uns der  Nebel die Aussicht ins Weserbergland vollkommen. Die flach abfallenden Nordhänge des Hohensteins waren mit Bärlauch überzogen, sodass auch die leidenschaftlichen Sammler dieses Krautes auf  ihre Kosten kamen.

Auf dem Kammweg ging es nun weiter durch ausgedehnten Buchenwald,
in dem immer wieder das Weiß von Märzenbechern durchschien,
zum Süntelturm. Nun waren 15 km geschafft und mit großer Freude stellten wir fest, dass eine Einkehr dort möglich war.  So konnten wir uns mit warmer Suppe oder Kuchen und Kaffee stärken und auch unsere nassen Sachen etwas trocknen lassen.

Weiter ging es nun ein kleines Stück auf dem E1 und anschließend bergab auf einem besonders reizvollen Weg entlang des Steinbaches in Richtung Klein Süntel.  Durch den kleinen Ort zum Deisterbahnhof Bad Münder war es dann nicht mehr weit.

Diese schöne Wanderung hat alle erfreut und den Regen schnell vergessen lassen!

„Sohlfeier am Raabeturm“
Eine Wanderung des HWG am 18.12.2016

Bereits seit einigen Jahren – von kleinen Unterbrechungen abgesehen - führt Manfred Weng, Wanderführer des Hannoverschen Wander- und Gebirgsverein, alljährlich am 4. Advent Wandergruppen zur Wilhelm-Raabe-Gedenkfeier auf den Großen Sohl im Hils („Sohlfahrt“). Auch in diesem Jahr, am 18. Dezember 2016, hatte der Wanderführer wieder zur „Sohlfeier am Raabeturm“ eingeladen. Eine gute Gelegenheit, Wandern mit Kultur zu verbinden und sich des Schriftstellers Wilhelm Raabe, einer der großen Erzähler des Realismus, zu erinnern.

Den ausführlichen Bericht mit schönen Fotos über dieses Ereignis finden Sie hier als pdf.Datei zum download



Pressemitteilung der Mittelwesertouristik, Nienburg

Auf den Spuren von Roswitha von Gandersheim
auf dem Roswitha-Weg
Startpunkt in Nienburg/Weser – Endpunkt in Bad Gandersheim

Mitteilung als pdf.Datei zum download

Nebenwege im Hildesheimer Wald
Wer den Hildesheimer Wald einmal abseits der „Wanderautobahnen“ näher kennenlernen wollte, hatte am letzten Sonntag (03.07.2016) die beste Gelegenheit, dies zu tun. Vom Ausgangspunkt Bahnhof Bad Salzdetfurth konnten unter Führung des Wanderführers Peter Huehne 24 Kilometer anspruchsvolle „Nebenwege im Hildesheimer Wald“ erkundet werden. Vier Dreiecke und 700 (kummulative) Höhenmeter wiesen diese Wanderung als sehr anspruchsvoll aus. Ideale Bedingungen also, um sich einmal richtig auszutoben. Obendrein war die Wetterprognose für diesen Tag günstig, ein Zwischenhoch sollte diesen Sonntag auch zu einem richtigen Sommer- und vor allem Sonnentag machen; allenfalls ab Nachmittag seien Regenschauer möglich.

Das Ergebnis gleich vorweg, es wurde ein Wandererlebnis der besonderen
Art und so richtig nach meinem Geschmack. Unser Wanderführer hatte Wege so zu einem Streckennetz verknüpft, das keine Wünsche offen ließ. Breite, befestigte, die Kommunikation fördernde Wege wechselten sich ab mit schmalen, z. T. im Gelände kaum erkennbaren Pfaden, die nur eine Gänse-marschformation erlaubten, was wiederum die kontemplative Seite des Wanderns betonte. Pfade, die kaum begangen waren und die teilweise auch schon wieder von der Vegetation zurückerobert wurden. Nur ein ortskundiger Wanderführer konnte diese Wege kennen.

Vom Bahnhof Bad Salzdetfurth wanderten wir zunächst in Richtung Süden zum Klusbachtal, um von hier zum Griesberg, unserem echten Höhepunkt, aufzusteigen. Mit amtlichen 358.9 m ü. NN ist er die höchste Erhebung im Hildesheimer Wald und durch den 130 m hohen Fernmeldeturm Sibbesse weithin vom Umland aus sichtbar. Na klar, einmal oben angelangt, geht es schon wieder runter. Vom Griesberg führte der Abstieg ins Tal der Kalten Beuster. Sie entwässert den Hildesheimer Wald nach Nordwesten in Richtung Diekholzen und hat ein tiefes Kerbtal parallel zur Längsachse des Höhenzugs geschnitten. Es ist schon ein beeindruckend enges, düsteres Tal. Steil ziehen sich die Berghänge vom Talboden nach oben und regeln das bereits vom dichten Blätterdach des Buchenwaldes gedimmte sommerliche
Tageslicht noch eine Stufe herunter und das zur Mittagszeit! Schön, als wir bald eine Abzweigung erreichten, die uns aus dem dunklen Talboden wieder auf lichtere Höhen führte.

Ein langer, recht kräftiger Anstieg brachte uns schließlich auf den nächsten Höhepunkt der Wanderung, den Kammweg des Tosmarberges, dem wir ostwärts über die Kuppe des Steinbergs bis zu seinem Ende östlich des Hammbergs folgten. Leider geizte der Kammweg ein wenig mit Blicken auf das nördliche Vorland. Bis auf zwei Ausnahmen war die Sicht meist durch Buschwerk und Bäume verstellt. Östlich des Hammbergs endete dieser überwiegend schöne Kammweg. Wieder mussten wir Abschied von den Höhen nehmen und ins Tal des Gehlenbachs absteigen. Wir folgten seinem Lauf bachaufwärts in westliche Richtung bis in sein Quellgebiet, dann ein erneuter Richtungswechsel, der uns jetzt auf den finalen, östlichen Kurs Richtung Bad Salzdetfurth brachte. Es war ein angenehmer, weicher Pfad, der mich die körperliche Anstrengung des kontinuierlichen Anstiegs über den Bösenberg und Rosenberg bis zur Welfenhöhe fast vergessen ließ. Eine letzte Pause gönnte uns hier oben unser Wanderführer, die auch den Besuch des hiesigen Aussichtsturmes mit Brockenblick einschloss, ehe wir nach Bad Salzdetfurth abstiegen.

Gegen 15:00 Uhr erreichten wir den Ortskern von Bad Salzdetfurth. Da der nächste Zug nach Hildesheim erst um 16:07 Uhr fuhr, blieb noch genügend Zeit für ein Eis und die Sehenswürdigkeiten des Ortes.

Es war eine herrliche Wanderung: Sie war anstrengend aber auch unterhaltsam und ich lernte neue Ecken des Hildesheimer Waldes kennen. Es war eine Wanderung, bei der alles zusammenpasste: Wanderführer, Wanderer/Wanderinnen, Wege und Wetter.

Einen herzlichen Dank an den Wanderführer für diese gelungene Tour.
Wolfgang Erdtmann

….. entlang der Ilmenau
Wanderbericht von Hendrik Heuer

Die Wanderung am letzten Sonntag des Februar begann nach ca. 1,5 Std. Stunden Zugfahrt in Bienenbüttel. Mit einer Gruppe von 30  Personen ging es von dort bei leicht frostigem, sonnigem Winterwetter nach Nordwesten direkt an die Ilmenau. Der Uferpfad führte durch Auenwald mit vielen selten Ulmen über eine Brücke durch die Wiesen an das östliche Ufer. Ein wunderschöner Naturpfad - Skulpturenweg - leitete uns teils an Steilufer, teils durch lichten Hochwald, immer entlang der Ilmenau.

Der Dieksbach konnte wegen Hochwasser und fehlender Brücke nicht gequert werden, so war ein kleiner Umweg Richtung Bahn erforderlich. Wir folgten nun kurz dem Ilmenau-Radweg und kamen dann zurück an den Dieksbach und die Ilmenau.  Nur durch den Ort Deutsch Evern mussten wir ein Stück Straße mit schönen Grundstücken und Villen laufen.

Nachdem sich die Schuhsohlen des Wanderführerers nach 23 km leicht lösten, wurde ein Abbruch in Lüneburg in Erwägung gezogen, doch bis auf zwei Teilnehmer wollten alle weiter marschieren. Das Schuhproblem wurde mit Hilfe von Bändern gelöst.

Nach einem kurzen Abstecher in die Altstadt von Lüneburg mit Blick auf Wasserturm, historische Altstadt mit Rathaus gelangten wir wieder an die Ilmenau und gingen weiter vorbei an Abtsmühle, Alter Kran, Hafen- und Gewerbeanlagen nach Bardowick. Dort hatten wir noch Gelegenheit, den Dom in Backsteingotik aus dem 13. Jhd. mit seinem schönen Flügelaltar und vielen Schnitzfiguren sowie das Nikolaistift zu besichtigen.

Mit 10 Min. Wartezeit erreichten wir den Zug um 17.16 Uhr von Bardowick.
Die Kilometer- und Schrittzähler wiesen übereinstimmend 31,3 km auf!
Es wurden 246 m Steigung auf ca. 45000 Schritten bewältigt.

Alle waren von der Wanderung auf schönen Naturpfaden in der romantischen Uferlandschaft der Ilmenau begeistert. Wir werden eine Wiederholung der Tour, dann aber nur bis Lüneburg (24 km), einplanen.