Wanderregion Hannover

Hannover liegt auf der Grenze von Berg- und Hügelland zum Flachland sowie von der Lössbörde zur Geest. In den Flussniederungen von Leine und Ihme befindet sich seit Jahrhunderten der 650 Hektar große Stadtwald – die Eilenriede. Auf über 130 km Wegen kann der Innenstadt nahe Wald mit seinen verschiedenen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten durchwandert werden. Südlich vor und in Hannover bestehen in der Leinemasch mit dem Stadtsee Maschsee unterschiedlichste Wanderwege im Flachland.

Auf dem Ithkamm...

Bevor die Leine – sie entspringt südlich im Eichsfeld – Hannover erreicht, durchfließt sie in nördlicher Richtung das Niedersächsische Berg- und Hügelland mit von Wald bedeckten Rücken und Hochflächen sowie breiten Talungen.

Der Harz liegt östlich des Leinetales. Er ist ein ovaler, etwa 95 km langer und 35 km breiter, sehr alter Gebirgsstock. Das Landschaftsbild des Harzes wird bestimmt durch hohe Berge wie der Brocken mit 1.142 m, Fichtenwälder, Hochmoore, Flüsse, Seen und Teiche sowie romantische Täler mit sanften bis schroff aufragenden Bergrücken. Viele Spuren des über 100jährigen Bergbaus, zahlreiche mittelalterliche Fachwerkstädte, stolze Burgen und Schlösser sowie grandiose Sakralbauten laden zu einer Wanderung ein.

Porta Westfalica...

Das Leinebergland – östlicher Teil des Weserberglandes – ist ein besonders abwechselungs-reiches Wandergebiet; Hils, Ith, Alfelder Berge, Einbecker Staatsforst, Hildesheimer Wald z.B. bieten vielfältige Wandermöglichkeiten.

Im Werratal bei Witzenhausen...

Die Leine mündet in der Nähe des Steinhuder Meeres im Urstromtal der Aller, welche in die Weser als größter Nebenfluss fließt. Das Steinhuder Meer ist ein bis zu 3 m tiefes und 32 qkm großer Binnensee nordwestlich von Hannover. Der See fließt durch den Meerbach zur Weser ab. Unklar ist seine Entstehung: Restwanne aus der vorletzten Eiszeit oder Windausblasung oder Senkung über einem Salzstock. Der Naturpark Steinhuder Meer besteht aus Grünland-gebieten – Lebensraum wiesenbrütender Vogelarten und Rastplatz für den Vogelzug –, überstauten Wiesenflächen, Hoch- und Niedermoorbereichen mit einem Erlen-Urwald und ?ca. 3 qkm Schilfgürtel. Die Berge bei Bad Rehburg bieten eine Fernsicht über das Steinhuder Meer bis zum Wesergebirge.

Das südlich und westlich vor den Toren Hannovers gelegene Weserbergland mit dem östlich der Weser befindlichen Deister, Kleinen Deister mit Saupark, Süntel, Osterwald, Vogler usw. sowie dem westlich der Weser gelegenen Bückeberge, Hamelner Staatsforst, Pyrmonter Berg usw. besteht aus Schichtkammlandschaften. Die Kleinkammerung des Berglandes hat die Bildung von schönen, kleinen Dörfern und Städten begünstigt. Eine Vielzahl von Mineralquellen haben Bade- und Kurorte hervorgerufen: Bad Münder, Bad Nenndorf, Bad Pyrmont, Bad Salzdetfurth seien beispielhaft genannt. Das Wanderwegenetz ermöglicht für jeden reizvolle Wanderungen.

Die im Norden von Hannover befindliche Landschaft der Wedemark gehört zur hannoverschen Moorgeest. Sie besteht aus dem Brelinger Berg und den Mellendorfer Bergen – Endmoränen-rücken aus Flusssand und –kiesen aus der Saaleeiszeit – Sanderflächen sowie Hoch- und Flachmooren, welche sich nach der letzten Eiszeit in abflusslosen Geestmulden gebildet haben, z.B. Otternhagener Moor, Bissendorfer Moor. Vereinzelt sind Heideflächen mit Wachholder vorhanden. Nordöstlichlich grenzt die rund 15 km breite Allerniederung – Urstromtal – an. Das Allertal folgt einer alten Bruch- und Verwerfungslinie mit zahlreichen Salzstöcken, Erdöllager-stätten und Erdgasstätten; das Feld von Wietze ist das älteste von Europa (1858). Nördlich der Aller dehnt sich die Geestlandschaft der Südheide aus.
Der Naturpark Südheide im Landkreis Celle mit seinen hügeligen, ausgedehnten Wald- und Heideflächen sowie Wachholderbeständen umfasst ein ca. 500 qkm großes Teilgebiet der Lüneburger Heide (7.300 qkm). Für die heutigen Bodenformen ist die Saaleeiszeit bestimmend gewesen. Mit dem Rückzug der riesenhaften Gletscher haben sich zahlreiche Schmelzwasser-täler und Rand- sowie Beckenmoore gebildet. Funde aus der älteren und mittleren Steinzeit sowie Jungsteinzeit und Bronzezeit geben Kunde von der frühen Besiedelung. Der Naturpark Südheide bietet ein umfangreiches Wanderwegenetz, das landschaftlich schöne Bereiche erschließt und Wandern zum Vergnügen macht..

Im Nordosten von Hannover liegt das „Burgdorfer Land“. Wälder und Moore, aber auch viele Spargelfelder sowie Pferdeweiden prägen das Bild dieser eiszeitlich gewellten Landschaft. Diese ursprüngliche Landschaft kann man auf abwechslungsreichen Wanderwegen kennen lernen. So bieten die siedlungsarmen Fuhrberger Wälder erholsame Wanderungen

Die dargestellten Wandergebiete sind von Hannover mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen; das dichte Straßennetz ermöglicht die Anfahrt mit dem Auto zu den reichlich vorhandenen Wanderparkplätzen.

Sackwald bei Alfeld...